Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet, was als direkte Reaktion auf die Kritik des Bundeskanzlers Merz an der US-Politik im Iran-Konflikt verstanden wird.
Der Abzug soll innerhalb von sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein. Aktuell sind rund 39.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert, während die Gesamtzahl der US-Streitkräfte in Europa etwa 86.000 beträgt.
Die Entscheidung folgt einer umfassenden Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa und steht im Kontext früherer Spannungen zwischen den USA und Deutschland. Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit mit einer Reduzierung des Truppenkontingents in Deutschland gedroht.
Die Reaktionen auf diese Ankündigung sind gemischt. Während einige Politiker die Entscheidung als notwendig erachten, um die Beziehungen zu stabilisieren, befürchten andere negative Auswirkungen auf die Sicherheit in Europa.
Wichtige Fakten zum Truppenabzug:
- Abzuziehende US-Soldaten: 5.000
- Aktuell in Deutschland stationierte US-Soldaten: 39.000
- US-Soldaten in Europa insgesamt: 86.000
- Reduzierung der aktiven Soldaten in Deutschland seit Ende 2025: von 36.436
Ein Sprecher des Pentagons erklärte, dass man davon ausgehe, dass der Abzug innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein werde. Diese Maßnahme könnte auch Auswirkungen auf die Militärstrategien der USA in Europa haben.
Zusätzlich verabschiedete der US-Kongress einen Sicherheitsmechanismus, der sicherstellt, dass die Anzahl der Streitkräfte in Europa nicht länger als 45 Tage unter 76.000 liegt.
