Ameos plant eine umfassende Umstrukturierung seiner Krankenhausstandorte in Holstein, um auf Veränderungen im Gesundheitswesen zu reagieren. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern und die Effizienz der Einrichtungen zu steigern.
Das Unternehmen wird das Krankenhaus in Middelburg schließen und die Geriatrie sowie das Interdisziplinäre Schmerzzentrum von Fehmarn nach Oldenburg verlagern. Dies geschieht im Rahmen einer breiteren Krankenhausstrukturreform, die auch die ambulanten Leistungen stärken soll.
Geplante Veränderungen:
- Schließung des Krankenhauses in Middelburg.
- Verlagerung des Schmerzzentrums von Fehmarn nach Oldenburg.
- Integration der Geriatrie von Middelburg in Oldenburg.
- Ein neues ambulantes Operationszentrum wird in Oldenburg geschaffen.
Das Klinikum Eutin wird weiterhin alle bisherigen Leistungsangebote uneingeschränkt fortführen. Diese Entscheidungen betreffen rund 2000 Mitarbeitende in Holstein, die täglich komplexe Entscheidungen im Bereich der Pflege treffen müssen.
Lena Radtke, eine Sprecherin von Ameos, betont: „Wir müssen jetzt die richtigen Weichen stellen.“ Diese Umstrukturierungen sollen sicherstellen, dass die Pflegequalität und die Zukunftsfähigkeit der Gesundheitsversorgung gewährleistet sind.
Ameos Nord verbindet insgesamt 48 Einrichtungen an 26 Standorten mit etwa 5500 Betten. In dieser Region arbeiten rund 6900 Mitarbeitende, darunter etwa 4400 Pflegekräfte. Katja Loesche hebt hervor: „Was Sie leisten, trägt jeden von uns.“
Die Herausforderungen im Gesundheitswesen erfordern ein schnelles Handeln. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen konkret auf die regionalen Gesundheitsangebote auswirken werden.
