Biathlon: Veränderungen im Deutschen Skiverband und im ÖSV

Biathlon: Veränderungen im Deutschen Skiverband und im ÖSV

Die österreichische Biathlon-Szene steht vor einem gewaltigen Umbau, während der deutsche Biathlon mit neuen Trainerpositionen in die Saison startet. Sandra Flunger

Im Deutschen Skiverband übernimmt Erik Lesser die Betreuung des weiblichen Nachwuchses. Kristian Mehringer wird als Leiter der Athletenentwicklung fungieren, während Denny Andritzke als Assistenztrainer von Sandra Flunger agiert. Diese Veränderungen sollen den deutschen Biathleten helfen, ihre Leistungen zu steigern und sich auf die Biathlon-Saison 2026/27 vorzubereiten.

Andreas Birnbacher tritt nach zehn Jahren als Trainer zurück, was einen signifikanten Wechsel im Trainerstab darstellt. Die Sommervorbereitung beginnt Anfang Mai und wird entscheidend für den Erfolg in der kommenden Saison sein.

Separat hat sich Aita Gasparin einer Operation am Großzehenknochen unterzogen. Sie hat bereits vier Weltcup-Podiumsplätze in Staffelwettbewerben errungen und ist eine wichtige Athletin für das Team. Gasparin äußerte sich humorvoll über ihre Situation und sagte: „Ich würde ja gerne eine spannende Geschichte erzählen… aber die Realität ist eine Großzehen-OP.“

Auf der österreichischen Seite hat Wolfgang Pichler seine Rolle als Berater des ÖSV angenommen, um das Team zu unterstützen. Dies folgt auf den Rücktritt von Reinhard Gösweiner als Frauen-Cheftrainer, was die Unsicherheit innerhalb des österreichischen Teams verstärkt.

Die nächsten Schritte für Aita Gasparin sind unklar; es bleibt abzuwarten, wie lange ihr Ausfall dauern wird. Ihre Rückkehr könnte entscheidend sein für die Wettkampfvorbereitungen des Teams.