Blake Lively und Justin Baldoni haben am 4. Mai 2026 eine Einigung in ihrem Rechtsstreit erzielt, der schwerwiegende Vorwürfe beinhaltete. Dies geschah nur zwei Wochen vor dem geplanten Prozessbeginn am 18. Mai 2026.
Der Rechtsstreit begann im Dezember 2024, als Lively eine Beschwerde gegen Baldoni einreichte. In ihren Vorwürfen beschuldigte sie Baldoni der sexuellen Belästigung sowie einer Rachekampagne während der Dreharbeiten zu It Ends With Us.
Ein Richter hatte zuvor zehn von Livelys dreizehn zivilrechtlichen Ansprüchen abgewiesen, darunter alle Vorwürfe wegen Belästigung. Lively behauptete zudem, dass sie durch die angebliche Verleumdungskampagne von Baldoni und seinem Team einen Verlust von 161 Millionen Dollar erlitten habe.
Wichtige Fakten zum Fall:
- Lively reichte ihre ursprüngliche Beschwerde im Dezember 2024 beim California Civil Rights Department ein.
- Baldonis Verleumdungsklage gegen Lively wurde frühzeitig abgewiesen.
- Lively wurde als unabhängige Auftragnehmerin eingestuft, was ihre Möglichkeiten zur Klageerhebung wegen Belästigung unter Bundesrecht einschränkte.
In einer gemeinsamen Erklärung betonten beide Parteien die Wichtigkeit, das Bewusstsein für Überlebende häuslicher Gewalt zu schärfen. Die Erklärung drückte auch die Hoffnung auf einen respektvollen Umgang in der Zukunft aus.
Sigrid McCawley, Livelys Anwältin, äußerte sich positiv über die Einigung und erklärte, dass die Enthüllung der „Schmutzkampagne“ ein bedeutender Erfolg für ihre Mandantin sei.
