Die HMS Queen Elizabeth kehrt nach monatelangen Modernisierungsarbeiten im schottischen Rosyth zurück. Diese Arbeiten wurden vom Rüstungsunternehmen Babcock International durchgeführt und umfassten unter anderem die Behebung eines Problems an der Kupplung der Propellerwelle, das 2024 entdeckt wurde.
Beide britischen Flugzeugträger, die HMS Queen Elizabeth und die HMS Prince of Wales, sollen erstmals seit über zwei Jahren gleichzeitig auf See sein. Dies könnte für die Royal Navy entscheidend sein, die derzeit mit ernsthaften Einsatzbereitschaftsproblemen kämpft.
Im Februar 2026 waren beide Träger nicht einsatzbereit, und nur etwa die Hälfte der 63 Schiffe der Royal Navy war in einem einsatzfähigen Zustand. Admiral Lord West äußerte sich kritisch: „Wir sind im Moment so schwach. (…) Die Royal Navy ist ein bisschen ein Witz.“
Die Queen-Elizabeth-Klasse, zu der diese Flugzeugträger gehören, hat eine Länge von rund 284 Metern und eine Verdrängung von etwa 65.000 Tonnen. Dies zeigt das Potenzial dieser Schiffe, das jedoch durch aktuelle Herausforderungen gemindert wird.
Zusätzlich plant die britische Regierung große Programme zur Modernisierung der Marine. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Einsatzbereitschaft zu erhöhen und die Fähigkeiten der Marine zu verbessern.
Auf einem weiteren Front könnte die Rückkehr der HMS Queen Elizabeth auch Auswirkungen auf NATO-Koalitionen haben. Die britische Marine spielt eine wichtige Rolle in den internationalen Sicherheitsbemühungen, besonders in Zeiten erhöhter Spannungen.
Bisher wurden keine genauen Zeitpläne für zukünftige Einsätze veröffentlicht. Es bleibt abzuwarten, wie schnell sich die Situation bei der Royal Navy stabilisieren kann.
