Jagd: Nordrhein-Westfalen bietet Anreize zur Bekämpfung invasiver Arten

Jagd: Nordrhein-Westfalen bietet Anreize zur Bekämpfung invasiver Arten

Nordrhein-Westfalen führt finanzielle Anreize zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse ein, während gleichzeitig das Computerspiel „The Darkest Files“, das sich mit der Jagd nach Nazi-Verbrechern beschäftigt, ausgezeichnet wird. Diese Entwicklungen werfen Fragen über den Umgang mit invasiven Arten und historische Verantwortung auf.

Finanzielle Anreize für Imker:

  • Das Land NRW zahlt 150 Euro für die Beseitigung eines Primärnests der Asiatischen Hornisse.
  • Für ein Sekundärnest gibt es sogar 300 Euro.
  • Im Jahr 2025 wurden mehr als 7300 Exemplare dieser Art in Nordrhein-Westfalen gemeldet.

Die Asiatische Hornisse, ursprünglich in Asien heimisch, wurde 2014 erstmals in Deutschland nachgewiesen. Ihre Ausbreitung gefährdet die heimische Bienenhaltung, was die aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung notwendig macht. Die Art breitet sich zunehmend in Nordrhein-Westfalen aus und stellt eine ernsthafte Bedrohung dar.

Separat dazu hat das Spiel „The Darkest Files“ den Deutschen Computerspielpreis 2026 gewonnen. Es thematisiert die Jagd nach NS-Verbrechern, was in der heutigen politischen Landschaft von besonderer Bedeutung ist. Die Jury bemerkte: „Die Auseinandersetzung mit historischer Verantwortung wirkt angesichts der politischen Lage wichtiger denn je.“

Zitate zur historischen Verantwortung:

„Nichts gehört der Vergangenheit an, alles ist noch Gegenwart und kann wieder Zukunft werden.“ — Fritz Bauer und „Die Auseinandersetzung mit historischer Verantwortung wirkt angesichts der politischen Lage wichtiger denn je.“ — Jury des Deutschen Computerspielpreises.

Auf einem anderen Gebiet zeigt eine Studie, dass Vogelspinnen Gedächtnis und Lernfähigkeit bei der Jagd nutzen. Diese Erkenntnisse könnten auch für andere Tiere von Bedeutung sein und eröffnen neue Perspektiven für das Verständnis tierischen Verhaltens.