Eine Diskussion über die Nutzung von SB-Kassen in Deutschland zeigt gespaltene Meinungen und wachsende Akzeptanz, während gleichzeitig Bedenken über den Verlust von Arbeitsplätzen geäußert werden. Laut einer YouGov-Umfrage nutzen knapp zwei Drittel der Menschen in Deutschland Selbstbedienungskassen.
In Deutschland ist mittlerweile jede 18. Kasse eine Selbstbedienungskasse. Die Anzahl dieser Kassen hat sich von weniger als 7.300 im Jahr 2021 auf rund 38.650 bis Ende 2025 erhöht. Dies entspricht mehr als einer Verdopplung innerhalb weniger Jahre und spiegelt das veränderte Einkaufsverhalten der Verbraucher wider.
Die wachsende Beliebtheit der SB-Kassen lässt sich auch an den Zahlen ablesen: Rund 68 Prozent der Nutzer geben kürzere Wartezeiten als Hauptmotiv für ihre Nutzung an. Gleichzeitig haben etwa 16 Prozent der Verbraucher in den letzten sechs Monaten mindestens einmal einen Einkauf abgebrochen, weil die Kassenschlange zu lang war.
Hauptgründe für die Nutzung von SB-Kassen:
- Kürzere Wartezeiten bei der Bezahlung
- Wachsendes Angebot an Selbstbedienungskassen in Supermärkten
- Steigende Unzufriedenheit mit langen Warteschlangen
Auf der anderen Seite äußern einige Kunden Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf Arbeitsplätze. Marktleiter von Netto, beispielsweise, betont die Notwendigkeit, auf technische Entwicklungen zu reagieren, um Kunden zufriedenzustellen. Karina, eine Kundin, hofft, dass alle in solchen Situationen aktiv werden.
