Leipzig: Amokfahrt in der Innenstadt fordert zwei Todesopfer

Leipzig: Amokfahrt in der Innenstadt fordert zwei Todesopfer

„Wir sind fassungslos darüber, was geschehen ist“, sagte Burkhard Jung, Oberbürgermeister von Leipzig, nach einer tragischen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt, bei der am 5. Mai 2026 zwei Menschen starben. Ein 33-jähriger Mann fuhr mit einem Auto in eine Menschenmenge und verletzte dabei mehrere Personen schwer.

Die beiden Todesopfer sind eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann. Neben den Toten erlitten drei weitere Menschen schwere Verletzungen, während die genaue Anzahl der Gesamtverletzten noch unklar ist.

Claudia Laube, die Polizeisprecherin, bestätigte, dass die Behörden von einer „Amoktat“ ausgehen. Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs lag zwischen 70 und 80 km/h, als es in die Menge raste.

„So eine Tat macht uns sprachlos“, ergänzte Ministerpräsident Michael Kretschmer. Der Fahrer wurde umgehend festgenommen und wird nun von den Ermittlungsbehörden befragt.

In einem anderen Kontext erhält das Literaturhaus Leipzig ab 2027 eine institutionelle Förderung durch die Stadt. Jährliche Mittel in Höhe von 205.000 Euro sollen helfen, den Standort zu sichern.

Die Prager Straße bleibt bis voraussichtlich zum 6. Mai 2026 stadteinwärts gesperrt, was auch im Zusammenhang mit der Sanierung der Trinkwasserleitung steht, die für September 2026 geplant ist.

Die Stadtverwaltung hat angekündigt, dass sie alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen wird, um die Sicherheit in der Innenstadt zu erhöhen und ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.