Mick Schumacher kämpft mit der Umstellung auf die IndyCar-Serie und hat bisher schwache Ergebnisse erzielt. Am Indianapolis Motor Speedway absolvierte er jedoch erfolgreich das Rookie Orientation Program (ROP).
Das ROP besteht aus drei Phasen, die jeweils spezifische Geschwindigkeitsanforderungen stellen. In der ersten Phase muss ein Durchschnitt von 205-210 mph erreicht werden, gefolgt von 210-215 mph in der zweiten Phase und schließlich mindestens 215 mph in der dritten Phase.
Trotz des bestandenen ROP hat Schumacher in den ersten fünf Saisonrennen Platzierungen jenseits der Top-15 erreicht. Seine beste Platzierung war ein 17. Platz beim letzten Rennen in Long Beach.
Die Umstellung von der Formel 1 auf die IndyCar-Serie stellt für Schumacher eine große Herausforderung dar. Die Fahrzeuge in der IndyCar-Serie haben keine Servolenkung, was die körperliche Belastung erhöht und die Fahrweise stark beeinflusst.
Schumacher ist der erste deutsche IndyCar-Pilot seit 21 Jahren. Diese Rückkehr in eine amerikanische Rennserie weckt Erinnerungen an Timo Glock, der einst ebenfalls in der IndyCar fuhr.
Experten betonen, dass die IndyCar-Serie als gefährlicher gilt als die Formel 1, mit Geschwindigkeiten von bis zu 360 km/h. Diese hohen Geschwindigkeiten erfordern eine andere Fahrtechnik und mentale Vorbereitung.
Mick Schumacher äußerte: „Wenn ich Angst hätte, wäre ich im falschen Sport.“ Diese Aussage zeigt seinen Kampfgeist, auch wenn die Anfangsmonate sehr lehrreich waren.
Er fügte hinzu: „Das ganze Umfeld ist komplett anders.“ Diese Worte verdeutlichen die Herausforderungen, denen er gegenübersteht.
Schumacher hofft, dass sich seine Leistungen bald verbessern werden, während er weiterhin für Rahal Letterman Lanigan Racing fährt. Die nächsten Rennen könnten entscheidend für seine Entwicklung als Fahrer sein.
