Oberleitung: ICE 9049 bei Bardowick evakuiert

Oberleitung: ICE 9049 bei Bardowick evakuiert

Ein ICE musste am 1. Mai 2026 bei Bardowick evakuiert werden, nachdem er gegen eine herunterhängende Oberleitung gefahren war. Die Passagiere standen dabei unter akuter Lebensgefahr durch eine Spannung von 15.000 Volt.

Insgesamt 460 Reisende saßen im Zug fest und erlebten dramatische Momente. Der Fahrer leitete eine Schnellbremsung ein, konnte jedoch nicht rechtzeitig stoppen, sodass die beschädigte Oberleitung zeitweise auf dem Zugdach lag.

Die Evakuierung der Passagiere erfolgte über Verbindungsstege in einen parallel herangeführten Ersatzzug. Mehrere Fahrgäste klagten über Kreislaufprobleme aufgrund der warmen Temperaturen im stehenden Zug.

Wegen des Vorfalls kam es zu erheblichen Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr zwischen Hamburg und Lüneburg. Die Strecke wurde vollständig gesperrt, und ein Busnotverkehr wurde eingerichtet.

Wichtige Fakten:

  • Die Evakuierung fand unter extremen Bedingungen statt, da die Oberleitung mit 15.000 Volt unter Spannung stand.
  • Die Bundespolizei hat Ermittlungen zur Ursache des Oberleitungsschadens aufgenommen, die bislang unklar bleibt.
  • Eine Ersatzdiesellok zum Abschleppen des ICE stand um 14:30 Uhr bereit.

Der Vorfall ereignete sich etwa 500 Meter nordwestlich des Bahnhofs Bardowick. Die Ursache für den Schaden an der Oberleitung ist noch unbekannt, was die Situation für die Behörden kompliziert macht.