Rofu Kinderland hat am 5. Mai 2026 Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet und plant die Schließung von 27 von 104 Filialen. Diese Entscheidung folgt auf ein schwaches Weihnachtsgeschäft im Jahr 2025.
Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wird die Kids & School Holding GmbH als Investor das Unternehmen übernehmen. Die Schließungen betreffen mehrere Standorte in Bayern und sollen bis Ende Juli 2026 abgeschlossen sein.
Die Restrukturierung wird von Rechtsanwalt Marcus Katholing geleitet. Rund 330 Mitarbeiter werden entlassen, was viele Beschäftigte und Kunden überrascht hat.
Details zu den Schließungen:
- Die Auswahl der zu schließenden Filialen basiert auf betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
- Die verbleibenden Standorte werden weiterhin betrieben, wobei 1.035 Mitarbeiter in diesen Filialen arbeiten.
- Zudem sind 60 Mitarbeiter im Außenlager betroffen.
Die betroffenen Filialen werden einen Ausverkauf durchführen, der voraussichtlich bis Juli dauern wird. Dies soll helfen, die finanziellen Verluste zu minimieren und die verbleibenden Geschäfte zu stabilisieren.
Rofu Kinderland ist seit 40 Jahren im Spielwarenhandel tätig. Die kommenden Monate werden entscheidend für die weitere Entwicklung des Unternehmens sein.
Die Gläubigerversammlung wird im Sommer 2026 über den Sanierungsplan entscheiden. Beobachter erwarten, dass diese Entscheidungen Auswirkungen auf die gesamte Branche haben könnten.
