Gerüchte um einen möglichen Transfer von Harry Kane zu Al Hilal aus Saudi-Arabien kursieren, nachdem der Klub laut Transfer-Experte Sacha Tavolieri Gespräche mit Kanes Beratern aufgenommen hat. Eine Entscheidung über einen Wechsel steht jedoch noch aus, da der Kapitän der Three Lions sich zunächst mit dem Angebot vertraut machen möchte. Der FC Bayern wurde bisher nicht von Al Hilal kontaktiert.
Kane steht noch bis 2027 beim FC Bayern unter Vertrag. Eine Ausstiegsklausel in Höhe von 65 Millionen Euro, die einen Transfer in diesem Sommer ermöglicht hätte, ließ er ungenutzt. Trotz des Interesses von Al Hilal wird bezweifelt, dass Kane einen Wechsel nach Saudi-Arabien anstrebt, da er seine Zukunft in Europa sieht.
Nach der Weltmeisterschaft plant der FC Bayern, Verhandlungen mit Kane über eine Vertragsverlängerung über 2027 hinaus aufzunehmen. Die Münchner sind optimistisch, den Stürmer länger an sich binden zu können. Auch Tottenham beobachtet die Situation um Kane, da sie von seinen Qualitäten profitiert haben und ihren Kader umstrukturieren.
Der FC Bayern ist mit Kanes Leistungen zufrieden, und auch Kane fühlt sich in München wohl. Die Bereitschaft für einen neuen Vertrag ist auf Kanes Seite vorhanden, und der FC Bayern möchte nach der Weltmeisterschaft die Gespräche intensivieren. Obwohl alle Seiten zuversichtlich sind, bleibt ein Restzweifel, solange keine Unterschrift erfolgt ist.
Der FC Barcelona hatte sich ebenfalls nach Kane erkundigt, doch der Spieler schloss die Tür für einen Wechsel dorthin. Seine Priorität liegt zunächst auf der Weltmeisterschaft und danach auf dem FC Bayern. Quellen aus dem Umfeld des Rekordmeisters betonen, dass eine Vertragsunterschrift nur eine Frage der Zeit sei.
Die Verantwortlichen des FC Bayern müssen Kane in den Gesprächen den sportlichen Plan für die kommenden Jahre aufzeigen. Es ist bekannt, dass der Verein finanziell an seine Grenzen gehen muss, da es für Kane der wohl letzte große Vertrag seiner Karriere sein könnte. Ein Treffen zwischen den Verantwortlichen und dem Torjäger ist für die Zeit nach der WM angesetzt, um die Inhalte des neuen Kontrakts zu besprechen.
Kane wechselte im Sommer 2023 für kolportierte 95 Millionen Euro von Tottenham Hotspur nach München. Seitdem hat er in 147 Pflichtspielen 146 Tore erzielt. Aktuell konzentriert sich Kane voll auf die Weltmeisterschaft, wo er mit England im Viertelfinale auf Erling Haalands Norweger trifft. Bislang hat Kane bei der Endrunde sechs Treffer und eine Vorlage in fünf Partien beigesteuert.
Weitere Personalien beim FC Bayern
Das Bayern-Talent Erblin Osmani soll seinen ersten Profivertrag erhalten. Der 17-Jährige gilt als vielversprechender defensiver Mittelfeldspieler am Campus des Rekordmeisters. Er ist hauptsächlich für die U19 vorgesehen, soll aber regelmäßig mit den Profis trainieren. Osmani könnte auch an der Vorbereitungsreise nach Asien Anfang August teilnehmen, obwohl er derzeit mit Rückenproblemen zu kämpfen hat.
In der vergangenen Saison debütierte Osmani beim 4:0-Sieg gegen Union Berlin in der Bundesliga. Er spielte auch für die U17 und U19 und überzeugte in der Hauptrunde der U17 im Frühjahr mit sechs Toren in acht Spielen.
Jamal Musiala musste nach dem WM-Aus operiert werden. Der 23-Jährige hatte sich im vergangenen Sommer schwer am Knöchel verletzt. Der Verein bestätigte, dass Musiala eine Metallplatte im linken Fuß entfernt wurde. Trotz der Operation soll Musiala den Start der Saisonvorbereitung am 20. Juli nicht verpassen.
Der FC Bayern plant offenbar ein erstes Angebot für Juventus Turins Abwehr-Star Bremer. Ein Angebot in Höhe von rund 30 Millionen Euro soll demnächst folgen. Juventus fordert jedoch 40 Millionen Euro für den 29-jährigen Brasilianer, der noch einen Vertrag bis zum Sommer 2029 hat. Bremers Vertrag enthält zudem eine Ausstiegsklausel von 58 Millionen Euro, die bis zum 10. August gültig sein soll. Bremer selbst soll einem Wechsel offen gegenüberstehen, und Juventus benötigt Transfereinnahmen.
Arijon Ibrahimovic, der in der vergangenen Saison an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen war, kehrt zum FC Bayern zurück und soll seinen Vertrag verlängern. Die Entscheidung zur Verlängerung wurde durch gute Gespräche mit Trainer Vincent Kompany beeinflusst. Ibrahimovics neuer Vertrag soll bis 2028 gelten.
Der Wechsel von Joao Palhinha zum FC Bayern ist wohl geplatzt. Die Spurs haben sich nach den Transfers von Sandro Tonali und Mateus Fernandes entschieden, die Kaufoption für Palhinha nicht zu ziehen. Der Portugiese war in der vergangenen Saison an Tottenham ausgeliehen und absolvierte 45 Pflichtspiele, in denen er sieben Tore erzielte und drei Vorlagen gab. Die Kaufoption soll bei 30 Millionen Euro gelegen haben. Palhinha hat noch einen Vertrag beim FC Bayern bis 2028.
Der nicht für die WM nominierte Nationalspieler wechselte 2024 für 51 Millionen Euro zum FC Bayern, konnte die Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Es ist unwahrscheinlich, dass er unter Vincent Kompany eine sportliche Zukunft hat. Für Max Eberl geht es auch darum, nach den Transfers von Ismael Saibari und Nathaniel Brown Einnahmen zu generieren. Sein Vertrag läuft 2027 aus, und eine Verlängerung ist noch unklar.

Sollten die Avancen des FC Barcelona bei Harry Kane erfolgreich gewesen sein, hätte der FC Bayern eine Rekordablöse gefordert. Das Portal „fussballdaten.de“ beziffert die Summe unter Berufung auf Branchenanalysten auf mindestens 120 bis 130 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die bisher teuersten Verkäufe des Vereins brachten jeweils nur 45 Millionen Euro ein, darunter der Transfer von Matthijs de Ligt zu Manchester United im Jahr 2024. Eine solche Ablöse wäre für Barcelona nicht tragbar gewesen. Berichten zufolge gab es jedoch keine Wechselsignale von Kanes Seite, und Barcelona stellte seine Bemühungen schnell wieder ein.
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Source: ran.joyn.de
