Belfort: Schmid gewinnt Vogesen-Etappe der Tour de France

Belfort: Schmid gewinnt Vogesen-Etappe der Tour de France

Schmid sichert sich Etappensieg

Der Schweizer Radprofi Mauro Schmid hat die 13. Etappe der Tour de France gewonnen. In Belfort setzte sich der 26-Jährige vom Team Jayco AlUla im Sprint gegen Harold Tejada durch. Für Schmid war dies der erste Etappensieg bei der Tour und der bisher größte Erfolg seiner Karriere. Er überquerte die Ziellinie mit einem Wheelie.

Schmid und Tejada setzten sich rund 15 Kilometer vor dem Ziel aus einer Ausreißergruppe ab. Das Duo arbeitete gut zusammen und konnte die Verfolger auf Distanz halten. Im Zielsprint zeigte Schmid die besseren Beine und sicherte sich den Sieg.

Mauro Schmid: Mit Wheelie zum Überraschungssieg auf der 13. Etappe der Tour de France
Mauro Schmid: Mit Wheelie zum Überraschungssieg auf der 13. Etappe der Tour de France Credit: sportschau.de

Im Interview nach dem Rennen erinnerte sich Schmid an die Tour des Vorjahres, als er auf der 11. Etappe nach Toulouse knapp unterlegen war. Er beschrieb, wie er in den ersten Metern des Sprints dachte, es könnte sich wiederholen, aber dann seine Beine wieder spürte.

Pidcock macht Boden gut, Lipowitz verliert Platz

Der Brite Tom Pidcock sprintete als Dritter ins Ziel und machte einen erheblichen Sprung in der Gesamtwertung. Er verbesserte sich von Rang zehn auf den vierten Platz. Das Hauptfeld mit Tadej Pogacar und den Anwärtern auf die Podiumsplätze erreichte das Ziel deutlich später als die Ausreißer.

Die deutsche Tour-Hoffnung Florian Lipowitz verlor einen Platz und liegt nun auf dem siebten Rang. Er äußerte sich dazu, dass es für sein Team nicht optimal gewesen sei, dass Pidcock in der Spitzengruppe war, aber das Ergebnis insgesamt noch passe.

Die 13. Etappe führte über 205 Kilometer von Dole nach Belfort und war das längste Teilstück der diesjährigen Rundfahrt. Nach zwei Flachetappen ging es in die Vogesen, wobei die Tour den Ballon d’Alsace passierte. Nach der Bergwertung der 1. Kategorie ging es bergab ins Ziel.

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Mauro Schmid behielt im Sprint die Nerven und gewann die 13. Etappe der Tour de France.(Foto Credit: n-tv.de

Zu Beginn der Etappe war das Rennen von vielen Attacken geprägt, da zahlreiche Fahrer in die Ausreißergruppe wollten. Eine große Spitzengruppe von 37 Fahrern konnte sich schließlich absetzen, darunter Pidcock sowie die Deutschen Michel Heßmann und John Degenkolb. Später schlossen sich weitere Fahrer an, sodass fast 60 Fahrer an der Spitze lagen.

Spannung im Kampf um das Gelbe Trikot

Beim Zwischensprint 68 Kilometer vor dem Ziel gab es einen Dreikampf um Punkte. Jasper Philipsen setzte sich durch, während Mads Pedersen knapp vor Biniam Girmay lag. Philipsen rückte damit in der Punktewertung auf den zweiten Platz vor.

Der Kampf um das Gelbe Trikot wird auf der 14. Etappe in den Vogesen fortgesetzt. Diese Etappe führt über 155,3 Kilometer von Mülhausen nach Le Markstein Fellering. Auf dieser Strecke müssen die Profis drei Bergwertungen der 1. Kategorie bewältigen.

Jonas Vingegaard dürfte gute Erinnerungen an Le Markstein Fellering haben, da dort vor drei Jahren die vorletzte Etappe der Tour 2023 endete, bei der er seinen zweiten Tour-Sieg festigte. Der Etappensieg ging damals an Tadej Pogacar, der diesen Erfolg gerne wiederholen möchte.

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Source: sportschau.de

Jonas Keller

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.