Wimbledon-Finale: Zverev unterliegt Sinner nach Schreckmoment

Wimbledon-Finale: Zverev unterliegt Sinner nach Schreckmoment

Im Finale von Wimbledon erlebte Alexander Zverev einen Schreckmoment, als er auf dem Platz ausrutschte und sich am rechten Knie verletzte. Trotz der Verletzung spielte der Hamburger weiter, verlor aber schließlich gegen Jannik Sinner. Die internationale Presse würdigte die Leistungen beider Finalisten in einem als hochklassig beschriebenen Match.

Verletzung und Spielverlauf

Im dritten Satz des Wimbledon-Finales, als das Match zwischen Alexander Zverev und Jannik Sinner noch ausgeglichen war, rutschte Zverev aus und fasste sich sofort an sein rechtes Knie. Jannik Sinner eilte herbei, erkundigte sich nach seinem Befinden und half ihm auf. Die Erleichterung unter den Zuschauern war groß, als Zverev aufstehen und weiterspielen konnte.

Nach dem Sturz hatte Zverev Schwierigkeiten beim Aufschlag. Er bemerkte, dass seine Aufschlaggeschwindigkeit nachließ, obwohl er sich von der Grundlinie aus weiterhin gut bewegte. Er konnte jedoch normal gehen und plant, das Knie in den kommenden Tagen untersuchen zu lassen, um sich auf die US Open vorzubereiten.

Trotz eines starken Beginns und des Gewinns des ersten Satzes mit 7:6 (9:7), konnte Zverev sein Niveau nicht durchgehend halten. Er verlor den zweiten Satz im Tiebreak mit 6:7 (2:7), den dritten Satz mit 3:6 und den vierten Satz mit 4:6. Im gesamten Match gelang Zverev kein Break gegen Sinner.

Reaktionen und Ausblick

Nach der Niederlage zeigte sich Zverev gefasst und konnte bereits wieder lachen. Er äußerte, dass die Niederlage durch seinen Sieg bei den French Open hundertprozentig besser zu verkraften sei und er ein fantastisches Match und Turnier gespielt habe. Nach der Siegerehrung erhielt er Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz, mit dem er sich kurz unterhielt.

Die internationale Presse lobte die Leistung beider Spieler. So schrieb etwa „The Sun“, dass Jannik Sinner sich zurückkämpfte und Alexander Zverevs Wimbledon-Traum beendete. „The Telegraph“ hob hervor, dass Sinner seinen Titel im Herreneinzel erfolgreich verteidigte. Die „Gazzetta dello Sport“ aus Italien betonte, dass Sinner in vier Sätzen gegen einen selten so gefährlichen Sascha Zverev gewann.

Für Zverev stehen als Nächstes die Masters-Turniere in Montreal und Cincinnati auf dem Programm. Er plant, sich einige Tage freizunehmen, bevor er sich auf diese Turniere und die US Open ab dem 30. August vorbereitet.

Die Niederlage im Wimbledon-Finale war Zverevs erste Niederlage in einem Wimbledon-Finale. Sinner verteidigte seinen Wimbledon-Titel zum zweiten Mal in Folge.

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Source: bild.de

Jonas Keller

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.