Taylor Swift hat Markenschutz für ihr Aussehen und ihre Stimme beantragt, um sich gegen den Missbrauch durch Künstliche Intelligenz zu wehren. Diese Entscheidung kommt in einer Zeit, in der KI-generierte Musik immer populärer wird und die Grenzen zwischen menschlicher und maschineller Kreativität verschwimmen.
Die Streaming-Plattform Spotify hat seit ihrer Gründung im Jahr 2008 Anteile an großen Musikkonzernen vergeben. Taylor Swift ist die meistgestreamte Künstlerin auf Spotify, obwohl sie keinen einzigen Song in den Spotify-Top-20 hat. Dies zeigt, wie stark ihre Präsenz in der digitalen Musiklandschaft ist, auch ohne die typischen Mega-Hits.
Reaktionen auf Swifts Antrag:
- Josh Gerben, ein Markenrechtsexperte, spricht von „Bedrohungen durch künstliche Intelligenz“.
- Experten sind sich uneinig über die rechtlichen Implikationen des Antrags.
- Die Frage bleibt, ob die Eintragung einer Stimme als Marke vor Gericht Bestand hat.
Separat plant Universal Music, die Hälfte seiner Beteiligung an Spotify zu verkaufen. Dieser Schritt könnte bis zu 1,2 Milliarden Euro einbringen. Die Anteile von Universal an Spotify belaufen sich auf 3,1 Prozent, was diesen Verkauf zu einer bedeutenden Entscheidung in der Branche macht.
Finanzielle Details des Verkaufs:
- Das ursprüngliche Volumen des Aktienrückkaufprogramms von Universal betrug 500 Millionen Euro.
- Das aufgestockte Volumen beläuft sich auf 1 Milliarde Euro.
- Swift’s Vertrag mit Universal beinhaltet eine Klausel, dass Auszahlungen nicht auf Vorschüsse angerechnet werden.
Die Anzahl monatlicher Spotify-Nutzer:innen hat sich in den letzten zehn Jahren versiebenfacht. Dennoch stammen die meistgestreamten Songs im Durchschnitt aus dem Jahr 2016, was darauf hinweist, dass ältere Hits weiterhin dominieren. Swift repräsentiert eine neue Ära von Popstars, in der es wichtiger ist, überall präsent zu sein als wirklich herauszustechen.
