Köln: Wagner fördert Teamzusammenhalt, Mensah äußert sich zu Wechsel

Köln: Wagner fördert Teamzusammenhalt, Mensah äußert sich zu Wechsel

Wagner betont Teamgeist im Trainingslager

Der Trainer des 1. FC Köln, René Wagner, hat nach dem Trainingslager in Österreich eine positive Bilanz gezogen. Er hob hervor, dass die Mannschaft gut trainiert und eine hohe Intensität gezeigt habe. Auch abseits des Spielfeldes sei die Gruppe zusammengewachsen, was Wagner als wichtig für den Teamzusammenhalt erachtet.

Wagner betonte die Bedeutung der Kommunikation unter den Spielern. Er erklärte, dass es Phasen im Training gab, in denen die Trainer bewusst schwiegen, um die Spieler dazu anzuregen, miteinander zu sprechen und sich selbst zu organisieren. Dies sei besonders relevant, da viele junge Spieler tendenziell eher schweigsam seien.

Der Trainer legt Wert darauf, dass die Spieler auf dem Feld in der Lage sind, auf gegnerische Varianten zu reagieren, auch wenn die Kommunikation mit dem Trainer im Wettkampf abreißt. Die Mannschaft soll sich auf die Mitspieler verlassen können. Wagner sprach in diesem Zusammenhang von einem „sozialen Leim“, der die verschiedenen Gruppen innerhalb des Teams verbinden soll.

Angesichts des erneuten personellen Umbruchs in dieser Saison investiert Wagner viel Zeit in die Teambildung. Er möchte, dass alle Spieler, einschließlich der Neuzugänge, gut in die Gruppe integriert werden. Ein Spielenachmittag am Schwarzsee wurde beispielsweise veranstaltet, um den Zusammenhalt zu stärken. Wie stark die Gruppe tatsächlich zusammenhält, werde sich jedoch erst in den anstehenden Spielen zeigen.

Neuzugang Mensah über seinen Wechsel zum FC

Der ghanaische Neuzugang Gideon Mensah hat nach seinem überstandenen Virus-Infekt das Training in Kitzbühel aufgenommen. Er verriet, dass seine Entscheidung für den 1. FC Köln während der WM gefallen ist. Der erste Kontakt zum Verein bestand bereits vor dem Turnier.

Nach dem 0:0 von Ghana gegen England bei der WM war für Mensah die Entscheidung für Köln klar. Er hatte zuvor bereits Gespräche mit Kaderplaner Tim Steidten und dem Trainer geführt. Steidten, der Mensah und seinen Berater schon länger kennt, hatte sich frühzeitig um den Linksverteidiger bemüht.

Mensah hatte nach eigenen Angaben mehrere Optionen, entschied sich aber für den 1. FC Köln, da der Verein am besten zu ihm und seinen Zielen passe. Er beschreibt sich selbst als explosiven und ballstarken Spieler, der gerne viel läuft und eine positive Einstellung mitbringt.

Der Neuzugang wird die Trikotnummer 14 tragen, die zuvor von Ex-Kapitän Jonas Hector getragen wurde. Mensah ist sich der Bedeutung dieser Nummer bewusst und sieht darin eine große Verpflichtung, für die er bereit ist. Aufgrund seiner Erkrankung und des Sonderurlaubs nach der WM wird es jedoch noch einige Tage dauern, bis Mensah wieder in Topform ist und voll ins Teamtraining einsteigen kann.

Source: ksta.de

Jonas Keller

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.