Im Tierpark Berlin kam am 28. April ein männliches Giraffen-Jungtier zur Welt. Dies geschieht zur gleichen Zeit, in der Kundu, ein Bergbongo, nach Kenia geflogen wurde, um seine Art zu retten.
Die Geburt des Jungtiers verlief erfolgreich. Dr. Andreas Knieriem, der Direktor des Tierparks, bestätigte, dass sowohl Mutter Katharina als auch das Jungtier wohlauf sind und regelmäßig trinken.
Katharina hat bereits neun weitere Nachkommen und mit dem neuen Jungtier wächst die Herde im Tierpark auf insgesamt zwölf Giraffen an. Der Vater des Jungtiers ist Giraffenbulle Jabulani, der 14 Jahre alt ist.
Giraffen gelten als „gefährdet“ auf der Roten Liste der IUCN, was die Dringlichkeit von Maßnahmen zum Artenschutz verdeutlicht. Giraffenkuh Maude ist ebenfalls trächtig und wird voraussichtlich im Juni ein weiteres Jungtier zur Welt bringen.
Separat dazu wurde Kundu, ein Bergbongo, über eine Strecke von 6.300 Kilometern nach Kenia geflogen. Diese Aktion zielt darauf ab, die stark gefährdete Population dieser Art zu unterstützen.
Die Bergbongo-Population in freier Wildbahn beträgt nur noch etwa 100 Tiere. Der Zoo-Direktor betont die Verantwortung der Zoos für den Artenschutz und die Bedeutung solcher internationalen Projekte.
Dr. Erustus Kanga, der an dem Projekt beteiligt ist, erklärte: „Die Rückkehr dieser vier Tiere stärkt unsere Bemühungen enorm.“ Ihre Rückkehr ist entscheidend für den Fortbestand der Art in ihrem natürlichen Lebensraum.
Zusammenfassend zeigt sich, dass sowohl die Geburt des Giraffen-Jungtiers als auch die Rettungsmission für den Bergbongo wichtige Schritte im Rahmen des Naturschutzes sind. Die Rothschild-Giraffen sind vor allem in Kenia und Uganda beheimatet und benötigen dringend Schutzmaßnahmen.
