Ein entscheidendes Tor von Harry Kane für England im Spiel gegen die Demokratische Republik Kongo hat während eines Matches in Wimbledon für unerwarteten Jubel gesorgt. Die russische Tennisspielerin Mirra Andrejewa erlebte dies auf dem Centre Court, als sie eine Rückhand ins Aus schlug und das Publikum plötzlich in Begeisterung ausbrach. Dieser Moment führte zu Verwirrung bei Andrejewa, die sich fragte, was die Ursache des Jubels war.
Ein Zuschauer klärte die Situation auf, indem er rief: „Harry Kane“. Viele Anwesende verfolgten das Fußballspiel auf ihren Smartphones und reagierten auf Kanes Siegtor. Dies führte dazu, dass die übliche Etikette in Wimbledon kurzzeitig in den Hintergrund trat.
Kanes entscheidende Tore sichern Englands Sieg
Die Demokratische Republik Kongo war im Sechzehntelfinale der WM 2026 gegen England nahe an einer Überraschung. Das Team ging in Führung, doch Harry Kane zeigte seine Fähigkeiten vor dem Tor. Zunächst erzielte der Stürmer des FC Bayern München in der 75. Minute per Kopf den Ausgleich.
In der 86. Minute folgte dann das Siegtor, das England jubeln ließ und die Mannschaft ins Achtelfinale beförderte. Kane beschrieb das Spiel als „verrückt“ und betonte, dass jeder „Heldenmomente“ haben könne. Trainer Thomas Tuchel lobte die Mentalität seines Teams und hob hervor, dass sie trotz des stressigen Spiels immer an den Sieg geglaubt hätten.

Auswirkungen auf das Wimbledon-Match
Für Mirra Andrejewa hatte der Jubel über Kanes Tor negative Auswirkungen. Sie verlor nach dem Vorfall den dritten Satz mit 4:6, nachdem sie den ersten Satz mit 6:4 gewonnen und den zweiten mit 5:7 verloren hatte. Ihr Traum vom Wimbledon-Sieg, nach ihrem Gewinn der French Open fünf Wochen zuvor, war damit geplatzt.
Während des Matches riss Andrejewas Armband, und die Perlen verteilten sich auf dem Rasen. Ihr Antrag auf Wiederholung des Ballwechsels wurde abgelehnt. Andrejewa zeigte ihre Enttäuschung, indem sie ihren Schläger auf den Boden warf und in Tränen ausbrach.

Englands Weg ins Achtelfinale
Die englische Nationalmannschaft hatte in der Gruppenphase unterschiedliche Leistungen gezeigt, darunter einen 4:2-Sieg gegen Kroatien, ein 0:0 gegen Ghana und einen 2:0-Sieg gegen Panama. Vor dem Spiel gegen die DR Kongo wurde die Mannschaft als Favorit angesehen, doch die Afrikaner erwiesen sich als ernstzunehmender Gegner.
Die DR Kongo ging in der siebten Minute durch Brian Cipenga in Führung, was die englische Mannschaft unter Druck setzte. Trotz mehrerer Chancen für England und einer starken Leistung des kongolesischen Torhüters Lionel Mbasi-Nzau gelang es Harry Kane schließlich, das Spiel zu drehen und England den Einzug ins Achtelfinale zu sichern.
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Source: welt.de
