Alle News zur WM 2026

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Unterbrechung bei Belgien gegen Senegal

Während des Sechzehntelfinales der Fußball-WM zwischen Belgien und dem Senegal kam es in Seattle zu einer kurzen Unterbrechung. Drei Personen rannten nach etwa einer halben Stunde Spielzeit mit ihren Mobiltelefonen auf den Rasen. Ordner verfolgten das Trio, das schließlich von Sicherheitskräften vom Spielfeld geführt wurde.

Einige Zuschauer bejubelten die Fluchtversuche der drei Männer. Der Schiedsrichter Hector Said Martinez aus Honduras setzte das Spiel nach etwa einer Minute fort. Zu diesem Zeitpunkt führte der Senegal bereits mit 1:0.

Ein Flitzer (l.) wird beim Belgien-Spiel gestellt
Ein Flitzer (l.) wird beim Belgien-Spiel gestellt Credit: sportschau.de

Besondere Partie für Amadou Onana

Für den belgischen Mittelfeldspieler Amadou Onana war das Spiel gegen den Senegal ein emotionales Ereignis. Der 24-Jährige wurde in Dakar, der Hauptstadt des Senegal, geboren und wuchs dort auf. Der Profi von Aston Villa verbringt zudem jedes Jahr seinen Urlaub in der Metropole.

Vor der Auslosung der Gruppenphase hatte Onana in einem Podcast geäußert, dass er sich wünschte, nicht gegen den Senegal spielen zu müssen. Er hatte gesagt, er würde lieber gegen Frankreich verlieren, da ein Spiel gegen den Senegal für ihn wirklich besonders wäre.

Weitere WM-Ereignisse

Zuvor hatte es eine diskutable Schiedsrichterentscheidung gegeben, als Kane im Strafraum zu Fall gebracht wurde, aber keinen Elfmeter erhielt. Der Schiedsrichter Adham Mohammad Tumah Makhadmeh aus Jordanien entschied auf Abstoß für den Kongo.

Kane erzielte seine WM-Tore zwölf und 13. Mit diesen Treffern überholte der Angreifer in der ewigen WM-Torschützenliste Jürgen Klinsmann und die brasilianische Legende Pelé. Als nächste Spieler, die Kane überholen könnte, werden der Franzose Just Fontaine mit 13 WM-Toren und der „Bomber der Nation“ Gerd Müller mit 14 Treffern genannt.

Der Wechsel von Marokkos Stürmerstar Ismael Saibari zum FC Bayern München ist ebenfalls abgeschlossen. Der 25-Jährige kommt zur neuen Saison von der PSV Eindhoven und hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031 unterschrieben. Die Ablösesumme wurde von beiden Vereinen nicht bekannt gegeben, soll aber Medienberichten zufolge bei rund 50 Millionen Euro liegen.

Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, äußerte sich erfreut über den Transfer und betonte, dass solche Transfers das Ergebnis vorausschauender Arbeit seien. Er hob hervor, dass der Verein sich frühzeitig um Saibari bemüht habe, da man von seinen Fähigkeiten überzeugt war und ihm eine konkrete Perspektive aufzeigen konnte.

Der ehemalige Dortmunder Jude Bellingham, der in England oft kritisiert wurde, bringt bei seinem vierten großen Turnier starke Leistungen. Der 23-Jährige lässt damit seine Kritiker verstummen, während seine Fans den Song „Hey Jude“ zu einem Dauerschlager bei der WM machen.

Nach dem Rücktritt von Ronald Koeman als Bondscoach wird in den niederländischen Medien über mögliche Nachfolger spekuliert. Namen wie Michael Reiziger, Arne Slot, Peter Bosz, Erik ten Hag und Ruud van Nistelrooy werden gehandelt. Auch der Name Pep Guardiola wird in diesem Zusammenhang genannt. Der spanische Trainer ist nach seinem Weggang vom englischen Premier-League-Klub Manchester City verfügbar und hatte in der Vergangenheit bereits Interesse an einer Tätigkeit als Bondscoach bekundet.

In Mexiko-Stadt kamen zwei Menschen bei einem WM-Fanfest nach dem Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador (2:0) ums Leben. Eine 19-jährige Frau und ein 44-jähriger Mann erstickten nach Abpfiff der Partie, nachdem eine Menschengruppe gegen eine öffentliche Toilette gedrückt worden war. Der Unfall ereignete sich im Stadtteil Colonia Juárez.

Die Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, Clara Brugada, bestätigte die Todesfälle auf „X“ und erklärte, dass die Rettungskräfte umgehend reagiert hätten, die Betroffenen jedoch verstorben seien. Sie rief dazu auf, verantwortungsbewusst und umsichtig zu feiern. Ein Autofahrer, der in der vergangenen Woche nach Mexikos Sieg gegen Tschechien in Cabo San Lucas in eine feiernde Menschenmenge gefahren war, starb ebenfalls. Er erlag seinen Verletzungen an Schädel und inneren Organen, die ihm wütende Menschen zugefügt haben sollen.

Nach der 0:2-Niederlage gegen Mexiko im Sechzehntelfinale kündigte Ecuadors Nationaltrainer Sebastian Beccacece seinen Rücktritt an. Der 45-Jährige erklärte, dass es Zeit sei, sich von einer „wunderbaren Familie“ zu verabschieden.

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Source: sportschau.de

Jonas Keller

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.