Senegal siegt deutlich gegen Irak bei der WM 2026, Frankreich gewinnt gegen Norwegen

Senegal siegt deutlich gegen Irak bei der WM 2026, Frankreich gewinnt gegen Norwegen

Senegal sichert sich wichtigen Sieg

Senegal hat im dritten Gruppenspiel der Fußballweltmeisterschaft 2026 einen entscheidenden 5:0-Sieg gegen den Irak errungen. Dieser Erfolg verbessert die Chancen des westafrikanischen Teams auf den Einzug in die K.-o.-Phase erheblich. Mit drei Punkten und einer Tordifferenz von plus zwei belegt Senegal derzeit den fünften Platz im Ranking der besten Gruppendritten. Ein Erreichen des Sechzehntelfinales ist möglich, da mindestens der achte Rang erforderlich ist.

Die Tore für Senegal erzielten Habib Diarra in der 4. Minute, Ismaïla Sarr in der 56. Minute, Pape Gueye mit einem Doppelpack in der 59. und 71. Minute sowie Iliman Ndiaye in der 82. Minute. Der Sieg war von Beginn an von einer frühen Roten Karte für den irakischen Spieler Rebin Sulaka in der 14. Minute geprägt, der Mané an einer klaren Torchance hinderte. Dies führte dazu, dass der Irak fast die gesamte Spielzeit in Unterzahl agieren musste.

Trotz der numerischen Überlegenheit tat sich Senegal phasenweise schwer, die gegnerischen Reihen zu durchbrechen. Ein Schuss des gebürtigen Kölners Ismail Jakobs verfehlte das Tor nur knapp in der 33. Minute, und Mané schoss kurz vor der Pause (45.+1) den Ball über die Latte. Nach der Halbzeitpause dominierte Senegal das Spiel jedoch deutlich und zeigte den Willen, weitere Tore für eine bessere Tordifferenz zu erzielen.

Nach einem Ballverlust des Irak schalteten die Spieler von Senegal schnell um, und Sarr vollendete zum 2:0. Die eingewechselten Spieler Gueye und Ndiaye sorgten anschließend für die weiteren Treffer. Pape Gueye äußerte sich nach dem Spiel zufrieden über die Leistung des Teams und betonte, dass sie ihre Aufgabe erfüllt hätten, nun aber die Ergebnisse der anderen Spiele abwarten müssten.

WM 2026: Senegal gewinnt gegen Irak – Norwegen verliert gegen Frankreich
© Lea Dohle Credit: zeit.de

Irak scheidet aus, Norwegen verliert gegen Frankreich

Für das irakische Team endete die zweite WM-Teilnahme nach 1986 ähnlich wie die Premiere vor 40 Jahren – mit drei Niederlagen in der Gruppenphase. Der Irak hatte sich als letztes der 48 Teams für die Endrunde qualifiziert. Wie schon in den vorangegangenen Spielen gegen Norwegen (1:4) und Frankreich (0:3) war das Team bemüht, blieb aber letztlich chancenlos. Ein weiterer Rückschlag für den Irak war die Auswechslung von Torhüter Ahmed Basil zur Halbzeitpause nach einem Zusammenprall.

Im Parallelspiel der Gruppe I gewann Frankreich auch sein drittes Spiel bei dieser WM gegen Norwegen mit 4:1. Damit sichert sich die französische Nationalmannschaft den Gruppensieg. Ousmane Dembélé erzielte den zweitschnellsten Hattrick in der WM-Geschichte mit Toren in der 7., 20. und 32. Minute. Désiré Doué traf in der vierten Minute der Nachspielzeit zum vierten Tor für Frankreich. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für Norwegen erzielte Thelo Aasgaard in der 21. Minute.

Frankreich ist somit ein möglicher Achtelfinalgegner für Deutschland, sofern beide Teams das Sechzehntelfinale überstehen. Die Gegner für das Sechzehntelfinale stehen noch nicht endgültig fest. Für die Norweger steht der nächste Gegner jedoch bereits fest: Sie treffen am kommenden Dienstag auf die Elfenbeinküste.

Ausblick für die Gruppendritten

Die Situation für Senegal bleibt spannend, da das Team als einer der besten Gruppendritten weiterkommen könnte. Die „Löwen der Teranga“, wie das Team auch genannt wird, müssen nun die Ergebnisse der anderen Spiele abwarten, um zu erfahren, ob ihr Sieg ausreicht, um in die K.-o.-Runde einzuziehen. Derzeit belegt Senegal den fünften Platz unter allen Drittplatzierten, wobei bis zu fünf andere Teams noch vorbeiziehen könnten, was ein Ausscheiden bedeuten würde. Um das erstmals ausgetragene Sechzehntelfinale zu erreichen, ist mindestens der achte Rang nötig, wobei der Gegner dann ein Gruppensieger wäre.

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Source: zeit.de

Jonas Keller

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.