In einem WM-Spiel in Boston traf Norwegen auf Frankreich, wobei die Franzosen einen 1:3-Sieg verbuchen konnten. Das Spiel, das von Michael Oliver aus England geleitet wurde, begann mit einem frühen Führungstreffer für Frankreich.
Bereits in der 7. Minute erzielte Ousmane Dembélé das erste Tor für Frankreich, nachdem Kylian Mbappé einen Steilpass auf die rechte Seite spielte und Dembélé den Ball aus 15 Metern ins linke Eck jagte. Zuvor hatte Mbappé schon nach 20 Sekunden eine Chance, als sein Schuss an die Unterkante der Latte prallte. Auch Manu Koné und Doue hatten frühe Distanzschüsse, die von Norwegens Torhüter Selvik pariert wurden.
Frühe Dominanz und norwegische Antwort
Frankreich setzte von Beginn an auf hohes Pressing und zeigte sich als das aktivere Team. Die norwegische Mannschaft, die als B-Elf antrat, wirkte in den Anfangsminuten überfordert. In der 10. Minute erhielt Patrick Berg von Norwegen die erste Gelbe Karte der Partie, nachdem er Olise in der eigenen Hälfte festhielt.
In der 20. Minute erhöhte Ousmane Dembélé auf 0:2. Nach einem energischen Durchbruch von Kylian Mbappé im Mittelfeld, spielte dieser den Ball zu Dembélé, der aus 19 Metern mit links ins lange Eck schlenzte. Die französische Offensive zeigte sich hier von ihrer besten Seite.
Norwegen gab sich jedoch nicht geschlagen und antwortete nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff. In der 21. Minute verkürzte Thelo Aasgaard auf 1:2. Andreas Schjelderup leitete den Ball von links an den Sechzehnerrand zu Aasgaard weiter, der seinen Gegenspieler ausspielte und aus 15 Metern flach ins linke Eck traf, ohne dass Maignan eine Chance hatte.
Frankreich stellt Zwei-Tore-Vorsprung wieder her
Nach einer kurzen Trinkpause, in der die Unterhaltung des Spiels gelobt wurde, setzte Frankreich seine Angriffe fort. Mbappé sammelte eine Ecke auf und Olise versuchte es per Dropkick, blieb aber an einem Gegenspieler hängen. Norwegen zeigte weiterhin Bemühungen, insbesondere über die linke Seite, wo Schjelderup und Strand Larsen gefährlich wurden, aber die französische Defensive konnte klären.
In der 32. Minute stellte Ousmane Dembélé mit seinem dritten Treffer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her und erhöhte auf 1:3. Nach einer Vorlage von Aurélien Tchouaméni, der Dembélé rechts in der Box bediente, schoss Dembélé den Ball aus 14 Metern ins linke Eck. Die norwegische Defensive konnte den Schuss nicht verhindern.
Nach dem dritten französischen Tor flachte die Partie etwas ab. Norwegen versuchte, das Spiel mit Ballbesitz zu beruhigen, während Frankreich nicht mehr auf hohes Pressing setzte. Trotzdem kam Norwegen nicht entscheidend nach vorne, und die Hauptaufgabe schien darin zu bestehen, keine weiteren Gegentore zu kassieren.
Vor dem Spiel hatten beide Teams überzeugende Leistungen gezeigt. Frankreich gewann gegen Senegal mit 3:1 und gegen den Irak mit 3:0, wobei Kylian Mbappé vier Tore erzielte. Norwegen siegte gegen den Irak mit 4:1 und gegen Senegal mit 3:2. Erling Haaland, der ebenfalls vier Tore auf seinem Konto hatte, saß in diesem Spiel auf der Bank.
Die norwegische Aufstellung sah neun Änderungen vor, was dazu führte, dass eine B-Elf gegen das starke französische Ensemble antrat. Dies wurde von einigen Beobachtern als eine mögliche Strategie interpretiert, um den Turnierbaum zu beeinflussen und einem möglichen Achtelfinal-Duell mit Deutschland aus dem Weg zu gehen, falls Norwegen Gruppensieger geworden wäre.
Das Spiel endete mit einem 1:3-Sieg für Frankreich, wobei Ousmane Dembélé mit drei Toren der entscheidende Spieler war.
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Source: t-online.de
