Alexander Zverev hat in der zweiten Runde des Wimbledon-Turniers eine stabile Leistung gezeigt. Gegen Valentin Royer gewann der deutsche Tennisspieler mit 6:1, 6:3, 7:6 (7:3). Zverev, der kürzlich die French Open gewann, äußerte sich nach dem Match optimistisch über seine Chancen auf Rasen, einem Belag, auf dem er in der Vergangenheit Schwierigkeiten hatte.
Der 29-jährige Zverev beschrieb seine Leistung in den ersten zweieinhalb Sätzen als „fast perfektes Tennis“. Er betonte, dass der Sieg in drei Sätzen ihm ein gutes Gefühl gebe und Energie spare. Trotz seiner früheren Herausforderungen auf Rasen fühlt sich Zverev in diesem Jahr anders und sieht sich als potenziellen Titelaspiranten im All England Club.
Zverevs Weg durch das Turnier
Nach seinem Sieg über Royer trifft Zverev in der dritten Runde auf den US-amerikanischen Profi Marcos Giron. Gegen den Weltranglisten-92. hat Zverev eine positive Bilanz. Ein Sieg würde ihn ins Achtelfinale führen, wo er voraussichtlich auf Jiri Lehecka treffen könnte.
Lehecka, die Nummer 14 der ATP-Weltrangliste, stellt eine größere Herausforderung dar, doch Zverev wäre auch in diesem Match favorisiert. Im Viertelfinale könnte es zu einem Duell mit dem an Position sechs gesetzten Taylor Fritz kommen. Zverev hat die letzten sieben Begegnungen gegen den 28-jährigen US-Amerikaner verloren, was Fritz zu einem potenziellen Angstgegner macht.
Sollte Zverev Fritz besiegen, wäre ein Halbfinale gegen Alex de Minaur wahrscheinlich. Im Finale könnte er auf den Titelverteidiger Jannik Sinner oder den siebenmaligen Wimbledon-Champion Novak Djokovic treffen. Diese potenziellen Begegnungen zeigen den anspruchsvollen Weg, der vor Zverev liegt.
Ambitionen und Selbstvertrauen
Der Gewinn der French Open hat Zverev nach eigenen Angaben „mehr Freude und Freiheit“ gegeben. Dieses neue Selbstvertrauen scheint ihm auch in Wimbledon zugutezukommen, wo er bisher nie über das Achtelfinale hinausgekommen ist. Das Übertreffen dieses persönlichen Rekords ist ein erklärtes Ziel für den Hamburger.
Zverevs starke Form und sein Status als Grand-Slam-Champion machen ihn in keinem Duell zum Außenseiter mehr. Er ist auf dem Weg, seinem Ziel, die Nummer eins der Welt zu werden, näherzukommen. Erreicht er das Finale in Wimbledon, könnte er in der Weltrangliste auf Position zwei klettern und damit Carlos Alcaraz überholen.
Trotz der Aussicht auf eine höhere Platzierung betonte Zverev, dass ihm die Nummer zwei relativ egal sei, da er diese Position bereits mehrmals innehatte. Sein Hauptfokus liegt auf der Nummer eins der Welt. Er freut sich, gutes Tennis zu spielen und Matches zu gewinnen, und hofft, dies auch weiterhin zu zeigen. Nach 2:04 Stunden verwandelte Zverev seinen ersten Matchball gegen Royer.
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Source: eurosport.de
