Klopps Enthüllungen vor dem Halbfinale
Vor dem WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Marokko in Boston, das Frankreich mit 2:0 gewann, teilte Jürgen Klopp, der als Experte für MagentaTV tätig ist, eine bemerkenswerte Geschichte über Kylian Mbappé. Während die französischen Spieler sich aufwärmten, berichtete Klopp von seinen früheren Bemühungen, den französischen Superstar zu verpflichten. Er erwähnte, dass es für ihn „extrem hart“ sei, da er mit drei Spielern verhandelt habe, die er nie bekommen konnte.
Auf Nachfrage von Moderator Johannes B. Kerner enthüllte Klopp, dass er als Trainer des FC Liverpool versucht hatte, Mbappé von der AS Monaco zu verpflichten. Dies geschah, bevor Mbappé zu Paris Saint-Germain wechselte. Mbappé spielte bis 2017 bei Monaco und war zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt.
Geheimtreffen im Privatflieger
Klopp beschrieb die Bemühungen des FC Liverpool als „den teuersten Nicht-Transfer, in den wir investiert haben“. Der Verein organisierte demnach ein geheimes Treffen mit Mbappé und seiner Familie. Klopp schilderte die Details dieses ungewöhnlichen Treffens: „Wir sind von Liverpool nach Blackpool nach Nizza geflogen. In Nizza dann die ganze Familie Mbappé rein in den Privatflieger mit fünf Zimmern. Dann sind wir da im Kreis geflogen, haben mit der Familie geredet. Und auch lecker gegessen.“
Auf die Frage von Kerner, ob sie nicht gesehen werden wollten, antwortete Klopp klar: „Wir durften nicht gesehen werden.“ Trotz dieser aufwendigen Bemühungen kam der Transfer nicht zustande, und Mbappé wechselte stattdessen nach Paris Saint-Germain. Dort spielte er zunächst auf Leihbasis von der AS Monaco, bevor der Transfer im Jahr 2018 für rund 180 Millionen Euro endgültig vollzogen wurde. Im Jahr 2024 wechselte der Stürmer ablösefrei zu Real Madrid.
Neben Mbappé nannte Klopp auch zwei weitere Spieler, die er gerne verpflichtet hätte, aber nicht bekam: Adrien Rabiot, der aktuell bei Milan spielt, und Ousmane Dembélé von PSG. Dembélé, der später Weltfußballer wurde, wechselte im Jahr 2016 von Stade Rennes zu Borussia Dortmund. Klopp erinnerte sich an ein Treffen mit Dembélé, als dieser noch ein Teenager war, und hatte dabei ein eher negatives Gefühl. Er äußerte Zweifel, ob Dembélé überhaupt wusste, wer sie waren. Das einzige Ergebnis dieses Abends war laut Klopp, dass ihm sein Handy herunterfiel und kaputtging.
Besonderer Moment nach dem Spiel
Nach dem 2:0-Sieg Frankreichs bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko kam es zu einem besonderen Wiedersehen zwischen Kylian Mbappé und Jürgen Klopp am Spielfeldrand. Die beiden umarmten sich herzlich und tauschten einige Worte aus, während sie ins Publikum winkten. Johannes B. Kerner schüttelte ebenfalls Mbappés Hand und fragte Klopp, was er mit dem Top-Torschützen Frankreichs besprochen hatte.
Klopp erzählte, dass Mbappé ihn nach dem Wohlbefinden seiner Familie gefragt habe. Daraufhin habe Klopp geantwortet: „Gut. Hast du mittlerweile auch eine?“ Mbappé erwiderte: „Ja, da oben sitzt sie.“ Während dieser Unterhaltung zeigten die TV-Bilder, wie Klopp und Mbappé gemeinsam lachten und dann in Richtung der Zuschauerränge blickten. Klopp warf sogar Luftküsse in diese Richtung. Kerner bezeichnete diesen Moment als „ganz besonderen Moment hier am Spielfeldrand“. Klopp erklärte die gute Beziehung mit einem Lachen und verwies auf das „gute Abendessen im Flieger“, das er bereits vor dem Spiel in der Sendung erwähnt hatte.
Die Geschichte des gescheiterten Transfers und die anschließende herzliche Begegnung unterstreichen die besondere Verbindung zwischen den beiden Persönlichkeiten im Weltfußball.
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Source: bild.de
